Dienstag, 1. Juni 2010

Präsident a.D. Köhler

Seine Äußerungen über den Einsatz der Bundeswehr haben zu Missverständnissen geführt, die nun zu seinem Rücktritt geführt haben. Man hat dem ehemaligen Bundespräsidenten vorgeworfen, sich mit seinen Interview in Afghanistan vom Grundgesetz zu entfernen, was in meinen Augen eine Unterstellung ist, die nicht Zutrifft. Sein Rücktritt kommt mir deshalb sehr übereilt vor.

Begründung: Was wäre wenn?: Die Bundesrepublik Deutschland oder irgend ein anderes Land, egal, ob sozialistisch oder marktwirtschaftlich geprägt, von den lebensnotwendigen Ressourcen abgeschnitten wird und dies zur Folge hätte, dass die Bevölkerung verhungern oder erfrieren müsste. Wie zum Beispiel die Blockade Leningrads im 2 Weltkrieg durch das Naziregime, dem zehntausende Zivilisten zum Opfer fielen, bevor die Stadt durch die rote Armee zum Ende des 2 Weltkrieges befreit wurde. Wäre es nun eine Volksarmee sozialistischer Prägung oder eine demokratisch legitimierte Bundeswehr. Mir wäre das Egal wer mich befreit: Hauptsache ich dürfte überleben.

Horst Köhler hat das Ende des zweiten Weltkrieges als Kind miterlebt. Einem solchen Menschen vorzuwerfen, er würde Kriege nur wegen wirtschaftlichen Interessen Beführworten ist vollkommen absurt. Jeder demokratisch denkende Mensch, weiß das, spätestens nach seinem Rücktritt.
Dieser Mann ist verletzt, weil er die Grausamkeiten des Krieges selber erlebt hat und ihm nun auch noch indirekt Kriegstreiberei vorgeworfen wird. Diese Verletzung hat letztendlich zu seinem Rücktritt geführt, was bedauerlich aber auch verständlich ist. Wir leben nicht in einer Welt, wo man alles nur nach ideologischen,politischen Gesichtspunkten beurteilen kann.

Medien Schlammschlacht

Was die Medien aus dem Rücktritt von Horst Köhler als Bundespräsident machen, ähnelt eher einer Schlammschlacht, als einer objektiven Berichterstattung.
Was von den Medien einfach ausgeblendet wird ist die hohe Symbolkraft seines Rücktrittes. Hier ist jemand zurückgetreten der etwas Falsches gesagt hat, aber dennoch die Wahrheit.

Kriege werden eben auch aus wirtschaftlichen Interessen geführt, dass ist eine Tatsache, welche nicht zu leugnen ist. Das es der falsche Weg ist, ändert nichts an der Tatsache.
Dieser Rücktritt symbolisiert auch die Zerrissenheit der Koalition in der Frage: Führen wir Krieg aus wirtschaftlichen Interessen. Natürlich ist ein Krieg in unserem vom Wachstum und Geld bestimmten Wirtschaftssystem, auch immer ein Wachstumsmotor für die Rüstungsindustrie nur eben sagen, darf das keiner, was für eine Heuchelei. Wir sind schließlich der drittgrößte Exporteur von Waffen aller Art. Da hilft auch die Aussage nichts mehr, dass Waffen nicht in Krisengebiete geliefert werden, als ob Afghanistan kein Krisengebiet wäre. Auch gibt es genug Schlupflöcher die sogar jeder Bürger kennt, um Waffen vorbei an
Handelsbeschränkungen in Krisengebiete zu liefern.

Einfach Blaupausen von Waffen in sogenannte sichere Drittstaaten liefern, welche weichere Exportbestimmungen für Waffen haben, diese Waffen dort herstellen und vertreiben lassen und schon hat man die eigenen Handelsbeschränkungen für Rüstungsgüter ausgehebelt. Das Sturmgewehr G3 von der Bundeswehr findet man so ziemlich in jedem Krisengebiet der Welt.

Kopfgeld im Gesundheitswesen

Zuerst sollte mal auf der Ausgabenseite gespart werden. Doppeluntersuchungen, Medikamentenverschendung sollten zuerst eingedämmt werden.
Laut Transprency Grundsatzpapier versickern jährlich 30 Mrd Euro im Gesundheitswesen in dunkle Kanäle.Die Krankenkassenflut weiter eindämmen um Verwaltungskosten zu sparen. Die Preise für Medikamente sind in Deutschland trotz Rösslers Sparversuche, immer noch viel zu hoch.

Das Abrechnungssystem GOÄ(Gebürenordnung für Ärzte)dem der Kassenpatienten anpassen EBM ( einheitlicher Bewertungsmaßstab), damit nicht für die selbe Krankheit verschieden und überhöht abgerechnet werden kann. Die Ärztekammern abschaffen und durch ein unabhängiges Kontrollsystem ersetzen, welches dann die Abrechnungen überprüft.
Wenn das alles gemacht ist, dann eine Bürgerversicherung und unser Gesundheitssystem ist sicher, für immer und ewig.

Gesundheit Vertrauen

Wer kennt nicht das Gefühl? dass man bei dem Besuch einer Arztpraxis, Krankenhaus oder einer anderen medizinischen Einrichtung, vielleicht nicht richtig verstanden wird.
Das Arzt- Patientenverhältnis ist ein Besonderes, weil es hier um eines der höchsten Güter von uns Menschen handelt: Das Leben
Ein Vertrauensverhältnis ist dann ein Besonderes, wenn sich beide Seiten gut aufgehoben fühlen, heißt nichts anderes, als sich gegenseitig zu respektieren. Den Patienten mit seiner Krankheit. Den Arzt mit seiner medizinischen Kompetenz, die richtige Therapie einzuleiten, damit sein Gegenüber wieder gesund wird.
Hier sind in der letzten Zeit einige Fehlentwicklungen zu beobachten, was nicht zuletzt der Ökonomisierung im Gesundheitswesen geschuldet ist. Diese Entwicklung sollte nicht hingenommen werden, weder vom medizinischen Personal noch von den Patienten

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Bürgerversicherung leicht...
Wer möchte bestreiten das Gesundheit zu den existenziellen...
Dietmar Cäsar - 5. Jun, 09:30
Die Muschi meiner Nachbarin
Ein Schelm wer dabei Böses denkt, also die Muschi meiner...
Dietmar Cäsar - 2. Jun, 11:14
Präsident a.D. Köhler
Seine Äußerungen über den Einsatz der Bundeswehr haben...
Dietmar Cäsar - 1. Jun, 23:57
Medien Schlammschlacht
Was die Medien aus dem Rücktritt von Horst Köhler als...
Dietmar Cäsar - 1. Jun, 23:55
Kopfgeld im Gesundheitswesen
Zuerst sollte mal auf der Ausgabenseite gespart werden....
Dietmar Cäsar - 1. Jun, 23:36

Links

Suche

 

Status

Online seit 5786 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 18. Jun, 14:31

Credits


Gesundheit, Politik
Leben Gesundheit
Politik
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren