Gesundheit, Politik

Samstag, 5. Juni 2010

Bürgerversicherung leicht gemacht

Wer möchte bestreiten das Gesundheit zu den existenziellen Bedürfnissen der Menschen zählt? Niemand nehme ich an. Je älter wir Menschen werden desto höher der Verschleiß des Körpers. Dieser Verfall ist bei jedem Menschen zwar unterschiedlich aber unausweichlich.

Die Menschen liegen nun nicht den ganzen Tag im Bett und Faullenzen. Die Meisten von uns gehen als Arbeitnehmer oder Selbstständige einer mehr oder weniger ansträngenden Tätigkeit nach. Das Beste wäre natürlich jeder könne sein Hobby zum Beruf machen, weil je mehr Freude Mann oder Frau an seinem Beruf hat, desto leichter fällt einem die Anstrengung bei seiner Tätigkeit. Das Wir hier leider von Ausnahmen sprechen ist eigentlich nur logisch.

Wir stellen also fest Arbeitsleistung kann den Verschleiß fördern und ist somit auch für gesundheitliche Störungen verantwortlich. Bei dem einen Menschen mehr bei dem anderen weniger.
Nun liegt es im Moment im politischen Trend die gemeinsame finanzielle Belastung der gesetzlichen Krankenversicherung einseitig, zulasten der Arbeitnehmer zu verschieben. Hier sind Leistungen beim Zahnersatz und der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall zu nennen neuerdings auch Zusatzbeiträge für die Krankenkassen.

Nun das, nenne ich ungerecht, weil durch den gesundheitlichen Verschleiß des Arbeitnehmers die Gewinne des Unternehmers steigen. Der selbstständige Unternehmer hier allerdings den höheren Gewinn erzielt.
Der Unternehmer könnte ja freiwillig, solidarisch einen Teil seines Gewinnes den gesetzlichen Krankenkassen zur Verfügung stellen, das macht er aber nicht! Er versichert sich kapitalgedeckt privat.

Also eine Bürgerversicherung muss her und die Gerechtigkeit bei der Finanzierung unser aller Gesundheit wieder hergestellt werden. Eigentlich nicht schwer, - wenn sich unser Politiker einmal die richtigen Gedanken machen.

Geld ist ja auch reichlich vorhanden, wie die Finanzkrise, welche sicherlich nicht durch den gemeinen Arbeiter und mittelständischen Unternehmer verursacht wurde zeigt.

Vorteil, wenn sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer am Morgen begegnen und die Frage stellen, wie ist denn das gesundheitliche Befinden? - dann werden beide die Antwort geben: „Danke gut.“ Nebenbei wird auch noch die Arbeitszufriedenheit gesteigert!
Also eine Bürgerversicherung wäre, für Arbeitnehmer und Arbeitgeber, eine gerechte und solidarische Lösung. Die frei sein sollte von jeglichem politischen Egoismus.

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