Präsident a.D. Köhler
Seine Äußerungen über den Einsatz der Bundeswehr haben zu Missverständnissen geführt, die nun zu seinem Rücktritt geführt haben. Man hat dem ehemaligen Bundespräsidenten vorgeworfen, sich mit seinen Interview in Afghanistan vom Grundgesetz zu entfernen, was in meinen Augen eine Unterstellung ist, die nicht Zutrifft. Sein Rücktritt kommt mir deshalb sehr übereilt vor.
Begründung: Was wäre wenn?: Die Bundesrepublik Deutschland oder irgend ein anderes Land, egal, ob sozialistisch oder marktwirtschaftlich geprägt, von den lebensnotwendigen Ressourcen abgeschnitten wird und dies zur Folge hätte, dass die Bevölkerung verhungern oder erfrieren müsste. Wie zum Beispiel die Blockade Leningrads im 2 Weltkrieg durch das Naziregime, dem zehntausende Zivilisten zum Opfer fielen, bevor die Stadt durch die rote Armee zum Ende des 2 Weltkrieges befreit wurde. Wäre es nun eine Volksarmee sozialistischer Prägung oder eine demokratisch legitimierte Bundeswehr. Mir wäre das Egal wer mich befreit: Hauptsache ich dürfte überleben.
Horst Köhler hat das Ende des zweiten Weltkrieges als Kind miterlebt. Einem solchen Menschen vorzuwerfen, er würde Kriege nur wegen wirtschaftlichen Interessen Beführworten ist vollkommen absurt. Jeder demokratisch denkende Mensch, weiß das, spätestens nach seinem Rücktritt.
Dieser Mann ist verletzt, weil er die Grausamkeiten des Krieges selber erlebt hat und ihm nun auch noch indirekt Kriegstreiberei vorgeworfen wird. Diese Verletzung hat letztendlich zu seinem Rücktritt geführt, was bedauerlich aber auch verständlich ist. Wir leben nicht in einer Welt, wo man alles nur nach ideologischen,politischen Gesichtspunkten beurteilen kann.
Begründung: Was wäre wenn?: Die Bundesrepublik Deutschland oder irgend ein anderes Land, egal, ob sozialistisch oder marktwirtschaftlich geprägt, von den lebensnotwendigen Ressourcen abgeschnitten wird und dies zur Folge hätte, dass die Bevölkerung verhungern oder erfrieren müsste. Wie zum Beispiel die Blockade Leningrads im 2 Weltkrieg durch das Naziregime, dem zehntausende Zivilisten zum Opfer fielen, bevor die Stadt durch die rote Armee zum Ende des 2 Weltkrieges befreit wurde. Wäre es nun eine Volksarmee sozialistischer Prägung oder eine demokratisch legitimierte Bundeswehr. Mir wäre das Egal wer mich befreit: Hauptsache ich dürfte überleben.
Horst Köhler hat das Ende des zweiten Weltkrieges als Kind miterlebt. Einem solchen Menschen vorzuwerfen, er würde Kriege nur wegen wirtschaftlichen Interessen Beführworten ist vollkommen absurt. Jeder demokratisch denkende Mensch, weiß das, spätestens nach seinem Rücktritt.
Dieser Mann ist verletzt, weil er die Grausamkeiten des Krieges selber erlebt hat und ihm nun auch noch indirekt Kriegstreiberei vorgeworfen wird. Diese Verletzung hat letztendlich zu seinem Rücktritt geführt, was bedauerlich aber auch verständlich ist. Wir leben nicht in einer Welt, wo man alles nur nach ideologischen,politischen Gesichtspunkten beurteilen kann.
Dietmar Cäsar - 1. Jun, 23:56
